Aktuelle Neuigkeiten


09/17: Connected with the future

Connected with the future

Der spanische Werkzeugmaschinenhersteller ZAYER präsentiert zur EMO 2017 gleich zwei Neuheiten, die mit Sicherheit das Interesse des Fachpublikums auf sich ziehen werden. Auf dem Stand C61 in Halle 13 ist zum einen die neueste Version der NEOS Portalfräsmaschine ausgestellt, zum anderen findet auf der Messe die Premiere der neuen Service-Plattform HORUS statt.

Bearbeitungszentrum NEOS
Bei der NEOS handelt es sich um ein Bearbeitungszentrum in Gantry-Bauweise mit verfahrbarem, oben liegendem Querträger und einem feststehenden Arbeitstisch. Die auf der EMO gezeigte Maschine verfügt über Verfahrwege von 4.000 mm in der Längsachse, 4.000 mm in der Querachse sowie 1.500 mm in der vertikalen Achse. Hohe Vorschübe und Eilgänge zeichnen das Bearbeitungszentrum aus.

Die Maschine garantiert höchste Flexibilität im Einsatz durch drei automatisch wechselbare Fräsköpfe. Der kraftvolle Direktausgang sowie der patentierte 30°-Universalfräskopf ermöglichen mit 43 kW Antriebsleistung und möglichen Drehzahlen bis 6.000 min-1 die Komplettbearbeitung von Werkstücken in einer Aufspannung. Ein zusätzlicher 30°-Universalfräskopf mit Motorspindel leistet 24.000 min-1 bei 24 kW Antriebsleistung. Die beiden 30°-Universalfräsköpfe verfügen über zwei CNC-gesteuerte Achsen. Sie können sowohl für Simultanbearbeitungen als auch im Positionierbetrieb (Positionierung alle 0,001°) eingesetzt werden.

Steifer und robuster Grundaufbau
Die Grundstruktur der NEOS ist von hoher Steifigkeit geprägt. Die auf symmetrisch angeordneten Ständern angebrachten Maschinenbetten sind — wie übrigens alle anderen strukturell belasteten Teile der Maschine auch — aus schwingungsdämpfendem Perlitguss gefertigt. Durch diesen robusten, gleichzeitig aber auch leichten und bis ins Detail topologisch optimierten Aufbau gelingt es ZAYER, die beim Fertigungsprozess entstehenden Kräfte und Lasten optimal auf die tragenden Teile der Maschine zu verteilen. Zusammen mit dem durch den feststehenden Tisch bedingten Vorteil, dass die zu bewegende Maschinenmasse konstant (unabhängig vom Werkstück) bleibt, ergibt sich schon aus dem Grundaufbau ein auf Geschwindigkeit, Dynamik und Hochleistung ausgelegtes Maschinenkonzept.

Fertigung 4.0: HORUS
Mit der neuen Service-Plattform HORUS – erlebbar als Premiere auf der EMO 2017 — wird das Bedienen aller Maschinen von ZAYER zukünftig noch einfacher.

HORUS ist ein auf die Anforderungen der digitalisierten Industrie zugeschnittenes Produkt, das die Produktivität einer Maschine von der ersten Minute an signifikant erhöht. Das auf verschiedenen Softwarelösungen, Apps genannt, basierende System ermöglicht die Komplettüberwachung und Analyse einer Maschine — und das völlig unabhängig von den Endgeräten oder dem Standort des Anwenders.

HORUS kann sowohl mit Smartphones und Tablets als auch mit PCs verwendet werden. Intelligente und intuitiv bedienbare Funktionen ermöglichen den stetigen Einblick in die Leistungsdaten der Maschine, den Wartungszustand sowie einen Überblick über den Energieverbrauch.

Die wichtigsten HORUS Apps im Überblick
LIVE!: Diese App überwacht alle relevanten Maschinendaten und zeigt diese in Echtzeit auf verbundenen Endgeräten an.
ANALYTICS: Welchen Energieverbrauch hat die Maschine? Wie ist der aktuelle Wartungszustand? Liegt das Maschinenverhalten im Normbereich? Mit den Analysefunktionen der Apps haben Anwender ihre Maschine jederzeit im Blick.
OBSERVER: Im Arbeitsraum der Maschine installierte Kameras verfolgen automatisiert die Bearbeitungswege der eingesetzten Werkzeuge und übertragen die Bilder in Echtzeit auf verbundene Endgeräte.
HEADS: Die HEADS App simuliert die Positionierung der Fräsköpfe und ermöglicht einfache und intuitive Winkelberechnungen durch in 3D animierte Bewegungsabläufe.
SUPPORT: Die SUPPORT Apps ermöglichen einen direkten Zugriff auf die Maschine und umfangreiche Funktionen, von der Fernwartung bis hin zum Abruf automatisch aktualisierter Maschinendokumentationen.
Die verschiedenen Apps können auf Kundenwunsch noch erweitert, angepasst oder neu programmiert werden, so dass jeder ZAYER Kunde die perfekt auf seine Bedürfnisse hin maßgeschneiderte HORUS Umgebung erhält.


09/17: 60 Jahre GEMINIS

60 Jahre Maschinenbau-Tradition

Der spanische Traditionshersteller GEMINIS feiert 2017 sein 60-jähriges Firmenjubiläum. GEMINIS ist als Hersteller von robusten Drehmaschinen für die Schwerzerspanung bekannt. Was 1957 im nordspanischen Elgoibar als kleine Maschinenfabrik mit nur wenigen Mitarbeitern begann, ist längst zu einem global agierenden Unternehmen mit hoher Exportquote geworden. Grund genug, uns das Unternehmen einmal genauer anzusehen.

Eine der ersten von GEMINIS produzierten Drehmaschinen trägt die Bezeichnung GE 590-B. Die klassische, konventionelle Leit- und Zugspindeldrehmaschine wurde von 1957 bis 1960 produziert und weist bereits einige der später für den Hersteller typischen Konstruktionsmerkmale wie einen überaus stabilen Grundaufbau oder eine gute Zugänglichkeit für den Bediener auf. Bis weit in die 1980er Jahre hinein wurden von GEMINIS konventionelle Drehmaschinen hergestellt, auch wenn bereits 1979 mit der „CNC 680“ die erste numerisch gesteuerte Maschine auf den Markt gebracht wurde. Spätestens seit den 1990er Jahren sind Maschinen aus dem Hause GEMINIS nicht nur für Ihre Stabilität und Langlebigkeit, sondern auch für perfekt integrierte CNC Steuerungen und ein unvergleichbar gutes Handling bekannt.

Aktuelle Maschinenmodelle

Die aktuellen GEMINIS Baureihen im Bereich der Horizontaldrehmaschinen tragen die Bezeichnung GT und sind mit Drehdurchmessern von 800 mm bis 3.500 mm über dem Maschinenbett verfügbar und mit wahlweise zwei oder vier Führungsbahnen verfügbar. Durch den Aufbau der Maschinenbetten in Monoblockbauweise (hier hat sich seit Unternehmensgründung nichts dran geändert) ist selbst bei ungünstigsten Zerspanungsbedingungen jederzeit ein schwingungsarmer, präziser Betrieb möglich.

Multifunktionsmaschinen

Wenn mehrere Bearbeitungsprozesse in eine Maschine integriert werden sollen, sind die Maschinen der Baureihe GM die erste Wahl. Die Multifunktions-Drehmaschinen können Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifbearbeitungen durchführen und ersparen so einen kostenintensiven Einsatz mehrerer Maschinen für ein Werkstück. Neben der Zeitersparnis und den damit einhergehenden kürzeren Lieferzeiten sind es Qualitätsverbesserungen bei den Werkstücken, Einsparungen beim Personal und ein vereinfachtes Fertigungsmanagement, was die Bearbeitungszentren aus dem Hause GEMINIS so attraktiv machen.

Railways

Unter dem Begriff „Railways“ werden seit 2016 Drehmaschinen speziell für Schienenfahrzeuge entwickelt und angeboten. Neben Horizontaldrehmaschinen für das Bearbeiten von Achsen und Radsätzen sind auch Karusselldrehmaschinen und Vertikal-Bohrwerke für das Be- und Überarbeiten von Eisenbahnrädern verfügbar.

Enger Kundenkontakt

Anwender von Schwerdrehmaschinen suchen kein Modell von der Stange, sondern Lösungen für ihre ganz individuellen Fertigungsanforderungen. Darum wird jede GEMINIS Drehmaschine für jeden Kunden „maßgeschneidert“. Durch die langjährige, enge Zusammenarbeit mit den regionalen Vertriebspartnern entstehen dabei Fertigungskonzepte, die hinsichtlich Effizienz und rationaler Bearbeitung von Werkstücken keinerlei Wünsche mehr offen lassen. Die hochspezialisierten Techniker und Ingenieure stehen den Kunden dabei über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine zur Verfügung.

Qualität, Sicherheit und Umweltschutz

Alle GEMINIS Drehmaschinen werden selbstverständlich nach den aktuellen Rechtsvorschriften der Europäischen Union konstruiert und verfügen über eine CE-Kennzeichnung. Zertifiziert ist das Unternehmen nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 14006 (Umweltschutzrichtlinien). GEMINIS hält die bestehenden Standards in puncto Sicherheit und Umweltschutz nicht nur ein, sondern arbeitet immer daran, diese Standards noch zu übertreffen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung für spanische Werkzeugmaschinenforschung wurde beispielsweise eine verbesserte Vollverkleidung für die aktuellen Maschinenmodelle entwickelt. Diese Verkleidung optimiert den Schutz des Bedieners vor Spänen, Ölen, Staub und Kühlmittel-Aerosolen während der Bearbeitung. Ebenfalls minimiert die Verkleidung den Lärmpegel der Maschine im Betrieb deutlich.



12/16: IBERIMEX auf der INTEC 2017


04/16 Neues Maschinenmodell ZAYER ARION

Mit der ›Arion‹ bringt Zayer ein kompaktes, dynamisches und vielseitiges Bearbeitungszentrum in Portalbauweise auf den Markt. Die Maschine ist geeignet für Anwendungen, die Stabilität und eine hohe Leistung erfordern.

Mit einem Längsverfahrweg von 3.000 oder 4.000 Millimeter, einem Querweg von 2.600 oder 3.100 Millimeter und einem Vertikalverfahrweg von 1.100 Millimeter richtet sich die Portalfräsmaschine von Zayer an Anwender, die eine hohe Stabilität und Leistung benötigen. Während bei gängigen Portalfräsmaschinen oft ein Fundament nötig ist, kann die ›Arion‹ bei ausreichender Tragfähigkeit ebenerdig installiert werden.
Die Portalfräsmaschine kann außerdem in Industrie-4.0-Umgebungen eingebunden werden: Ein Blackbox-System bietet ein Live-Monitoring aller Maschinen- und Zerspanungsdaten. Als Steuerung ist die neue ›Heidenhain TNC 640‹ im Einsatz.

Die topologisch optimierte Struktur sorgt für einen stabilen Aufbau der Portalfräsmaschine. Alle Strukturelemente sind aus schwingungsdämpfendem Guss mit stark verripptem innerem Aufbau gefertigt. Der lineargeführte, aus Guss gefertigte Tisch ermöglicht eine Tischbelastung von zehn Tonnen. Diese große Tragfähigkeit wird durch drei Führungsbahnen auf dem Bett gewährleistet, die für eine gleichmäßige Verteilung der Lasten sorgen.

Der Querträger der Portalfräsmaschine Arion zeichnet sich aufgrund seiner inneren Struktur durch hohe Steifigkeit aus. Das topologisch optimierte Design leitet die bei der Bearbeitung entstehenden Kräfte über die beiden Maschinenständer ab. Gemeinsam mit den beiden um 90 Grad versetzt angeordneten Führungsbahnen für den Querschlitten hat Zayer so ein System geschaffen, das eine hohe Stabilität bei hoher Dynamik ermöglicht.

Die neue Portalfräsmaschine von Zayer hat eine Antriebsleistung von 24 Kilowatt und ein Drehmoment von rund 750 Newtonmeter. Alle drei Achsen werden von direkt angetriebenen Kugelrollspindeln bewegt. Die Übertragung der Antriebsleistung vom Motor auf den Fräskopf erfolgt durch eine elastische, getrennte Kupplung. Das ist nicht nur bei Fräsarbeiten mit unterbrochenem Schnitt von Vorteil; bei Verschleiß oder Bruch muss nur die betroffene Kupplung und nicht die komplette Spindel getauscht werden.

Die Portalfräsmaschine hat eine Positioniergenauigkeit von 0,008 Millimeter bei 4.000 Millimeter. In der Längs- und Querachse werden Linearführungen mit Rollenumlaufschuhen verwendet, der Ausleger verfährt über gehärtete Stahlleisten mit Rollenschuhen. Das Führungssystem ermöglicht zum einen Vorschübe von 15.000 Millimeter pro Minute und Eilgänge bis 30.000 Millimeter pro Minute. Zum anderen ist es wartungsarm.

Die Arion zeichnet sich vor allem auch durch die Fräskopftechnik aus. Der patentierte 30-Grad-Universalfräskopf, der standardmäßig eingesetzt wird, hat zwei CNC-Achsen und positioniert stufenlos in Schritten von 0,001 Grad. Alternativ ist der Fräskopf in einer Ausführung für Fünf-Achs-Simultanbearbeitung erhältlich. Mit mechanischem Antrieb sind Drehzahlen bis 6.000 min-1 möglich. Bei Bedarf können die Fräsköpfe auch mit unterschiedlichen Motorspindeln ausgestattet werden, so dass Drehzahlen bis 24.000 min-1 realisiert werden können.

Die besondere Bauform des 30-Grad-Fräskopfes ermöglicht Hinterschnitt-Fräsarbeiten bis 30 Grad im negativen Winkel vom Frässchieber aus gesehen. Die Einwirkung direkter Kräfte auf den Antrieb der Fräskopfachsen wird durch das Design vermieden – die beiden Halbkörper des Fräskopfes verteilen entstehende Schnittkräfte in optimierter Weise. Die schlanke Bauform des Universalfräskopfes mit geringer Störkontur erlaubt Bearbeitungsschritte innerhalb von Werkstücken ohne Kollision mit den Seitenwänden. Hierdurch kann auf die Anschaffung von Sonderköpfen, beispielsweise Winkelköpfe, verzichtet werden. Eine geringe Nullpunktverschiebung beim Wechsel von der horizontalen in die vertikale Position sorgt für optimale Steifigkeit und ermöglicht den Einsatz kürzerer Werkzeuge als bei Gabel- oder Orthogonalköpfen.

Für eine höhere Produktivität ist die Arion für einen automatischen Fräskopfwechsel ausgelegt. Neben einem Direktausgang können je nach Bedarf vollautomatisch unterschiedlichste Fräsköpfe eingewechselt und in einer Kopfwechselstation, die vollständig gegen Späneeintritt und Verschmutzungen geschützt ist, abgelegt werden.

Für einen automatischen Werkzeugwechsel verfügt die Arion standardmäßig über einen 20-fach-Werkzeugwechsler, der sich optional nach Kundenwunsch erweitern lässt. Die Suche und Bereitstellung des nächsten Werkzeugs findet dabei immer simultan zum Fräsvorgang statt, so dass für einen Werkzeugwechsel keine Produktionszeit verloren geht.

Darüber hinaus sorgen die verschiedenen, voreingestellten Sonderzyklen der Arion für die jeweils beste Maschinenleistung bei unterschiedlichen Bearbeitungsanforderungen. So sind die Zyklen für hohe Geschwindigkeiten beim Schruppen, hohe Konturgenauigkeit und optimale Flächenqualität optimiert.


03/16 Anwenderbericht

In der aktuellen Werkstatt + Betrieb, Ausgabe 3/2016 wird zum Themenschwerpunkt „Schwerzerspanung“ über die bei der Firma Kollmeder aufgestellte BOST Vertikal-Drehmaschine VTL 85 C 7000 berichtet

06/15: Aufbau ZAYER FMCU bei ZAIGLER GmbH


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