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12/16: IBERIMEX auf der INTEC 2017


04/16 Neues Maschinenmodell ZAYER ARION

Mit der ›Arion‹ bringt Zayer ein kompaktes, dynamisches und vielseitiges Bearbeitungszentrum in Portalbauweise auf den Markt. Die Maschine ist geeignet für Anwendungen, die Stabilität und eine hohe Leistung erfordern.

Mit einem Längsverfahrweg von 3.000 oder 4.000 Millimeter, einem Querweg von 2.600 oder 3.100 Millimeter und einem Vertikalverfahrweg von 1.100 Millimeter richtet sich die Portalfräsmaschine von Zayer an Anwender, die eine hohe Stabilität und Leistung benötigen. Während bei gängigen Portalfräsmaschinen oft ein Fundament nötig ist, kann die ›Arion‹ bei ausreichender Tragfähigkeit ebenerdig installiert werden.
Die Portalfräsmaschine kann außerdem in Industrie-4.0-Umgebungen eingebunden werden: Ein Blackbox-System bietet ein Live-Monitoring aller Maschinen- und Zerspanungsdaten. Als Steuerung ist die neue ›Heidenhain TNC 640‹ im Einsatz.

Die topologisch optimierte Struktur sorgt für einen stabilen Aufbau der Portalfräsmaschine. Alle Strukturelemente sind aus schwingungsdämpfendem Guss mit stark verripptem innerem Aufbau gefertigt. Der lineargeführte, aus Guss gefertigte Tisch ermöglicht eine Tischbelastung von zehn Tonnen. Diese große Tragfähigkeit wird durch drei Führungsbahnen auf dem Bett gewährleistet, die für eine gleichmäßige Verteilung der Lasten sorgen.

Der Querträger der Portalfräsmaschine Arion zeichnet sich aufgrund seiner inneren Struktur durch hohe Steifigkeit aus. Das topologisch optimierte Design leitet die bei der Bearbeitung entstehenden Kräfte über die beiden Maschinenständer ab. Gemeinsam mit den beiden um 90 Grad versetzt angeordneten Führungsbahnen für den Querschlitten hat Zayer so ein System geschaffen, das eine hohe Stabilität bei hoher Dynamik ermöglicht.

Die neue Portalfräsmaschine von Zayer hat eine Antriebsleistung von 24 Kilowatt und ein Drehmoment von rund 750 Newtonmeter. Alle drei Achsen werden von direkt angetriebenen Kugelrollspindeln bewegt. Die Übertragung der Antriebsleistung vom Motor auf den Fräskopf erfolgt durch eine elastische, getrennte Kupplung. Das ist nicht nur bei Fräsarbeiten mit unterbrochenem Schnitt von Vorteil; bei Verschleiß oder Bruch muss nur die betroffene Kupplung und nicht die komplette Spindel getauscht werden.

Die Portalfräsmaschine hat eine Positioniergenauigkeit von 0,008 Millimeter bei 4.000 Millimeter. In der Längs- und Querachse werden Linearführungen mit Rollenumlaufschuhen verwendet, der Ausleger verfährt über gehärtete Stahlleisten mit Rollenschuhen. Das Führungssystem ermöglicht zum einen Vorschübe von 15.000 Millimeter pro Minute und Eilgänge bis 30.000 Millimeter pro Minute. Zum anderen ist es wartungsarm.

Die Arion zeichnet sich vor allem auch durch die Fräskopftechnik aus. Der patentierte 30-Grad-Universalfräskopf, der standardmäßig eingesetzt wird, hat zwei CNC-Achsen und positioniert stufenlos in Schritten von 0,001 Grad. Alternativ ist der Fräskopf in einer Ausführung für Fünf-Achs-Simultanbearbeitung erhältlich. Mit mechanischem Antrieb sind Drehzahlen bis 6.000 min-1 möglich. Bei Bedarf können die Fräsköpfe auch mit unterschiedlichen Motorspindeln ausgestattet werden, so dass Drehzahlen bis 24.000 min-1 realisiert werden können.

Die besondere Bauform des 30-Grad-Fräskopfes ermöglicht Hinterschnitt-Fräsarbeiten bis 30 Grad im negativen Winkel vom Frässchieber aus gesehen. Die Einwirkung direkter Kräfte auf den Antrieb der Fräskopfachsen wird durch das Design vermieden – die beiden Halbkörper des Fräskopfes verteilen entstehende Schnittkräfte in optimierter Weise. Die schlanke Bauform des Universalfräskopfes mit geringer Störkontur erlaubt Bearbeitungsschritte innerhalb von Werkstücken ohne Kollision mit den Seitenwänden. Hierdurch kann auf die Anschaffung von Sonderköpfen, beispielsweise Winkelköpfe, verzichtet werden. Eine geringe Nullpunktverschiebung beim Wechsel von der horizontalen in die vertikale Position sorgt für optimale Steifigkeit und ermöglicht den Einsatz kürzerer Werkzeuge als bei Gabel- oder Orthogonalköpfen.

Für eine höhere Produktivität ist die Arion für einen automatischen Fräskopfwechsel ausgelegt. Neben einem Direktausgang können je nach Bedarf vollautomatisch unterschiedlichste Fräsköpfe eingewechselt und in einer Kopfwechselstation, die vollständig gegen Späneeintritt und Verschmutzungen geschützt ist, abgelegt werden.

Für einen automatischen Werkzeugwechsel verfügt die Arion standardmäßig über einen 20-fach-Werkzeugwechsler, der sich optional nach Kundenwunsch erweitern lässt. Die Suche und Bereitstellung des nächsten Werkzeugs findet dabei immer simultan zum Fräsvorgang statt, so dass für einen Werkzeugwechsel keine Produktionszeit verloren geht.

Darüber hinaus sorgen die verschiedenen, voreingestellten Sonderzyklen der Arion für die jeweils beste Maschinenleistung bei unterschiedlichen Bearbeitungsanforderungen. So sind die Zyklen für hohe Geschwindigkeiten beim Schruppen, hohe Konturgenauigkeit und optimale Flächenqualität optimiert.


03/16 Anwenderbericht

In der aktuellen Werkstatt + Betrieb, Ausgabe 3/2016 wird zum Themenschwerpunkt „Schwerzerspanung“ über die bei der Firma Kollmeder aufgestellte BOST Vertikal-Drehmaschine VTL 85 C 7000 berichtet

06/15: Aufbau ZAYER FMCU bei ZAIGLER GmbH


Kontrollen im spanischen Werk
Bevor Ihre Maschine geliefert wird, prüfen wir mit Ihnen die Funktionen im Herstellerwerk.

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